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Alt 30.01.2018, 22:16   #51
Eisenknicker
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Listigerweise wurde die Hütte bis zum Einmarsch der Russen in den Raum immer von der SS Bewacht. Koch hatte ja dieses Privileg aber Hausstand von Ihnen bewachen lassen?
Und zufällig trafen diese Herren sich mit den SS Hausmeistern zufällig...
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„Denn nicht durch Worte, aber durch Handlungen, zeigt sich wahre Treue und wahre Liebe.“ — Heinrich Von Kleist

Geändert von Eisenknicker (30.01.2018 um 22:33 Uhr).
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Alt 30.01.2018, 22:45   #52
Frank Enstein
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Wer ist denn "DIE SS"? Aus Erfahrung weiß ich das man gern jede Geschichte mit der sagenumwobenen SS würzt. Gerade bei den Polen gibt es keine Geschichte ohne sie. Immer war es SS und alle haben sie sofort an den Uniformen erkannt. Was für SS war es? Allgemeine?Waffen SS?Germanische?(Ausländer aus 27 Nationen) Hatten die nix besseres zu tun als Hütten zu bewachen? Das kommt mir immer vor wie die US Schinken wo jede Hölzfällerbude generell von blonden SS Hühnen in Ausgehuniform bewacht wird. Nächste Frage, in welcher Funktion konnte Koch über SS Leute verfügen, will heißen zu Wachdiensten heran ziehen? Wenn du das durch hast, bist deiner Geschichte ein Stück näher.

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Geändert von ghostwriter (30.01.2018 um 23:45 Uhr). Grund: direktes vollzitat entfernt
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Alt 30.01.2018, 22:59   #53
Eisenknicker
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Tja mein Freund, diese Geschichte (Quelle) stamm aber nicht aus Polen

Zu der SS Geschichte empfehle ich diesen Link:
http://www.dieter-schenk.info/Anhang...ter%20Koch.pdf

"Koch war einer der „Lieblings-Gauleiter“ des „Führers“. „Gauleiter-Macht war ... archaisch, rückständig und oft ein Element der Anarchie“ (Peter Hüttenberger). Hitler schätzte an ihm, dass er nicht ein Feingeist, sondern ein Tatmensch war, der nicht langatmige theoretische Überlegungen anstellte, sondern im Sinne des Regimes handelte - und der Wahlen gewinnen konnte, so am 5. März 1933 mit dem reichsweit besten Resultat in Ostpreußen. Koch war der einzige Gauleiter, dem es gelang, dass ihm der Höhere SS- und Polizeiführer formell unterstellt wurde. Da Koch Hitlers Rückendeckung besaß, hielt ihn Himmler für unangreifbar und konnten andere Kontrahenten nichts gegen ihn ausrichten, allen voran Alfred Rosenberg, dessen Weisungen als Reichsminister für die besetzten Ostgebiete Koch prinzipiell missachtete."
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Alt 02.02.2018, 22:52   #54
Eisenknicker
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Interessanter weise werden alle Förstereien in meiner Quelle genannt wo die "Bunker" gebaut worden sein sollen aber eine Försterei welches Koch in der Gegend auch hatte nicht. Ich bleibe dabei, die Geschichte müsste beim Zug erstmal stimmen, dann kann man weiter sehen. Welche SS F.E. keine Ahnung- das steht leider nicht drin. Nur ein LKW als Sie das Gebiet verlassen haben- mehr Info zu SS habe ich nicht. Also eine Handvoll SS Leute maximal.
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Alt 02.02.2018, 22:53   #55
Frank Enstein
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Das war jetzt auch mehr ein Denkanstoss, ich hab einfach schon zu viele dieser Geschichten gehört. Lass uns mal nach Kbrg, das klingt viel besser
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Alt 02.02.2018, 23:03   #56
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Lass da erstmal bessere Zeiten abwarten- dann vielleicht. Jetzt ein klares Nein.
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Alt 03.02.2018, 23:43   #57
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ich schrieb es schon mal - einfach an den eigenen Worten messen ...

Wenn es was Interessantes zum Thema gibt, kann man mich ja anschreiben.
Ansonsten bitte ich, einfach in ein Blödelforum zu wechseln ...

j.


Nachtrag:
Habe den Thread um die Unsinnigkeiten beraubt - und wieder geöffnet.

Sorgnix
29.08.2019 - 23:45
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Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

(Heiner Geißler)
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Alt 09.09.2021, 23:51   #58
Eisenknicker
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Thema lässt mich nicht in Ruhe. Es gibt einen Knirps der 1945 15 Jahre alt war.
Wurde 1953 in Polen als Spion hingerichtet. Es könnte eine abgekarrtes spiel des Ostens oder ein schlechtes Spiel des Westens gewesen sein.

Erste Quelle und zweite sind mehr als fragwürdig... Aber evtl. weiß ja einer mehr!?

https://www.unz.de/nc/aktuell/thema/...n-nach-zwoelf/

Im südlichen Ostpreußen hatte sich eine vom ehemaligen HJ-Führer Joachim Schaak befehligte „Werwolf“-Einheit in den fast undurchdringlichen Wäldern verschanzt. Von ihrem Schlupfwinkel brach sie zu nächtlichen Überfällen auf, um in zahlreichen Dörfern polnische Neusiedler zu terrorisieren. Erst nach einem siebenjährigen Kleinkrieg, in dem die „Werwölfe“ vielerorts Angst und Schrecken verbreitet hatten, gelang es Einheiten von Miliz und polnischer Armee, ihrer Herr zu werden und sie vor Gericht zu stellen. Ihr Anführer wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.


https://pl.wikipedia.org/wiki/Joachim_Schaak


Er soll aus Polen in Westberlin geflohen sein und anschließend mit Hilfe des Westens zurückgekehrt sein in Ostpreußen. Dort wurde er gefasst und "angeblich" zu Tode verurteilt. Da gibt es aber kleine Lücken.
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Alt 10.09.2021, 00:36   #59
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ich war so frei,
mir den inhalt des wiki-links übersetzen zu lassen:

Zitat:
Joachim Schaak, alias Rosoha Werner (geb. 10. November 1930, gest. 5. März 1954) - masurischer Soldat des antikommunistischen Untergrunds, Agent des amerikanischen Geheimdienstes.

Biographie
Joachim Schaak wurde am 10. November 1930 geboren und war während des Zweiten Weltkriegs Mitglied der Hitlerjugend. Nach dem Krieg war er Buchhalter und arbeitete als Landwirtschaftsinspektor, gehörte dem Verband der polnischen Jugend an und suchte eine Anstellung bei der PUBP in Olsztyn. Auf seine Initiative hin wurde in Masuren eine bewaffnete Organisation der einheimischen Bevölkerung gegründet, die Schaak die Masurischen Befreiungskräfte nannte. Die Organisation wurde im November 1950 in dem Dorf Lipowo im Bezirk Mragowo gegründet und umfasste etwa ein Dutzend Personen, darunter auch Schaaks Bruder. Die Mitglieder der Organisation planten mit Hilfe von Pistolen und Gewehren, die sie in den Wäldern fanden, einen Aufstand für den Fall des Ausbruchs des Dritten Weltkriegs, der den Kommunismus besiegen und Masuren an Deutschland anschließen sollte.
Die Einheit war ab Anfang 1951 aktiv und verübte innerhalb weniger Monate mehrere Anschläge auf Gemeinde- und Postämter sowie auf Wohnungen von Parteiaktivisten. Um Schaaks Guerilla zu bekämpfen, wurde ein großes Aufgebot an Sicherheitskräften eingesetzt, denen es gelang, seine Identität festzustellen, aber er entzog sich der Verhaftung, indem er die Sympathie der örtlichen Bevölkerung ausnutzte. Bei der Auflösung der Gruppe im Jahr 1951 wurde sein Bruder verhaftet und Schaak tauchte unter. Ein Jahr später gelang ihm schließlich die Flucht nach West-Berlin, wo ihm der amerikanische Geheimdienst seine Mitarbeit anbot. Schaak erhielt daraufhin eine Umschulungsmaßnahme. Vor seiner endgültigen Flucht forderte Schaak in einem Schreiben an den Innenminister die Freilassung der verhafteten Mitglieder seiner Organisation.
In den folgenden Monaten kehrte er als Agent des amerikanischen Geheimdienstes nach Masuren zurück und reiste zwischen 1952 und 1953 fünfmal zwischen Polen und Deutschland hin und her, wobei er Berichte über die wirtschaftliche Lage und die Aufstellung von Militärgarnisonen überbrachte und Menschen, die in den Westen fliehen wollten, einschleuste (insgesamt neun Personen, darunter seine eigene Mutter und Schwester). Ende 1953 nach einer Verfolgung durch den Grenzschutz verhaftet. Am 24. Oktober 1953 verurteilte das Militärbezirksgericht in Olsztyn Schaak zum Tode, zum Verlust der öffentlichen Rechte und der bürgerlichen Ehrenrechte, und am 11. Januar 1954 bestätigte das Oberste Militärgericht das Urteil. Am 11. Januar 1954 bestätigte das Oberste Militärgericht das Urteil. Der Staatsrat machte mit Beschluss vom 27. Februar desselben Jahres keinen Gebrauch von seinem Recht auf Begnadigung, und bereits am 5. März 1954 wurde das Urteil vollstreckt.
Auf seine Verhaftung folgte eine weitere Verhaftungswelle in Masuren, und die Behörden zogen kurzzeitig die Idee in Erwägung, einen Teil der einheimischen Bevölkerung in die Bieszczady-Berge zu deportieren. Über Schaaks Verhaftung wurden mehrere Propagandabücher geschrieben, darunter der Jugendroman Zielona rakiet von Halina Rudnicka, in dem er als ehemaliges SS-Mitglied dargestellt wurde.
__________________

ich lasse mir nicht in meinem gehirn rumwühlen, ...
ich lasse mir nicht meine kleine show stehlen!?

dr. koch - "1984"
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Alt 10.09.2021, 02:13   #60
Bergedienst
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"Schaak erhielt daraufhin eine Umschulungsmaßnahme. "

Schön gelacht
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„Die Toleranz wird ein solches Ausmaß erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um die Schwachköpfe nicht zu beleidigen.“ Dostojewski
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