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Alt 04.09.2002, 11:03   #1
CoinHunter
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Hi Leute,


man könnte fast darüber weinen dass wir den Krieg verloren haben, wenn man den verschiedenen Links folgt. Waren doch deutsche Wissenschaftler und Konstukteure den alliierten Kollegen haushoch überlegen. :effe Dabei hatten es deutsche Wissenschaftler bis zum Ende des Krieges nicht einmal geschafft ein dem englischen und amerikanischen, gleichwertiges Radarsystem zu konstruieren. Man hat noch nicht einmal erkannt wie weit die alliierten auf diesem Gebiet bereits waren, als man das Radar an Bord eines abgeschossenen britischen Bombers untersuchte. Ich bin mehreren der Links gefolgt. Darunter das "Projekt" HANEBU. Dazu fällt mir nur ein HAhNEBUechener Blödsinn! :effe Von wegen Aufhebung der Schwerkraft lol Trotz aller Bemühungen weiss man bis heute noch nicht einmal im Ansatz wie Schwerkraft funktiniert. In einem anderen Link wird postuliert, dass wenn der Krieg nur ein paar Monate länger gedauert hätte, die Deutschen über Fluggeräte verfügt hätten, die für die alliierten tödlich gewesen wären und den Krieg zugunsten der Deutschen entschieden hätte. Auch dazu fällt mir nur ein: siehe oben! Unbestritten ist die Tatsache dass die Amis als Ziel für den ersten Atombombenabwurf Ludwigshafen (BASF) vorgesehen hatten. Leider machte den Amis das Kriegsende im Mai einen Strich durch die Rechnung. Was das für Deutschland und speziell Ludwigshafen bedeutet hätte, sieht man am Beispiel Hiroshima! Es erstaunt mich immer wieder wieviel Energie manche Leute in solche Phantastereien stecken. Darüber kann man wirklich nur lachen, oder sollte man wie Eingangs geschrieben weinen? Man kann nun mal die Gesetze der Physik nicht aufheben und schon garnicht wenn man die Gesetze noch nicht einmal ansatzweise kennt. Leute die das trotzdem behaupten, halte ich für Phantasten. Man könnte sie auch mit dem englischen Wort looser bezeichnen. Dass trotzdem solche "phantastische" Fluggeräte wie die Natter oder ähnliche, entwickelt und zum Einsatz gebracht wurden, zeigt die ganze Verzweiflung der Nazis über die Tatsache, dass bereits 1942 mit Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg, dieser für Deutschland bereits verloren war. Unbestritten gibt es Projekte, wie zum Beispiel die Me 262, die Kriegsentscheidend hätten sein können. Aber das haben die Nazis in ihrer grenzenlosen Blödheit noch nicht einmal im Ansatz erkannt. Stattdessen hat man Geld und Ressourcen an sogenannte Wunderwaffen wie die V2 verschwendet. Dass solche Waffen, wie zum Beispiel die Me 262 nichts mehr am Kriegsausgang ändern konnten, war wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, einfach Spritmangel. Auch die neu entwickelten Panzer waren besser als die der alliierten. Aber auch hier war einfach der Spritmangel und die viel zu geringe Stückzahl ausschlaggebend. Als Fazit bleibt mir eigentlich nur: Schön dass es solche Phantasten und Tagträumer gibt, sonst könnten wir hier nicht darüber schreiben und uns amüsieren.

Gruß CoinHunter
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Alt 04.09.2002, 13:45   #2
Don Corleone
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In einem anderen Link wird postuliert, dass wenn der Krieg nur ein paar Monate länger gedauert hätte, die Deutschen über Fluggeräte verfügt hätten, die für die alliierten tödlich gewesen wären und den Krieg zugunsten der Deutschen entschieden hätte.

A:Ja,das ist auch richtig.Im Herbst 44 hatten die neuen Verbände mit Me 262 so unter den Bombern aufgeräumt das englische Besatzungen teilweise mit Waffengewaltin die maschinen getrieben wurden.Wären durch Adolf seine Fehlentscheidung nicht verhindert worden das die 262 entschtsprechend eingesetzt wurden,hätte man durchaus die Lufthoheit zurück gewinnen können.Und stell dir mal die Allierten ohne ihre Lufthoheit vor!!!Das wär sehr bitter geworden wenn ichtunmöglich.Ar as sind Spekulationen.FFkt ist das mit Strahljägern und V Waffen ein entscheidenel falsch genutzt wurde.

Auch dazu fällt mir nur ein: siehe oben! Unbestritten ist die Tatsache dass die Amis als Ziel für den ersten Atombombenabwurf Ludwigshafen (BASF) vorgesehen hatten. Leider machte den Amis das Kriegsende im Mai einen Strich durch die Rechnung. Was das für Deutschland und speziell Ludwigshafen bedeutet hätte, sieht man am Beispiel Hiroshima!

A: Das wäre schlecht möglich gewesen weil die auf Hirihima geworfenen Bombe ja erst in Thüringen gefunden wurde.Und
danach war man ja erst in der Lage die eigene Bombe so zu komlettieren das sie funktioniert.Das gilt ja mitlerweile als unstrittig.
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Alt 04.09.2002, 14:23   #3
Pirat
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Unsinn und Wundersinn

Was sind denn das für Ammenmärchen von wegen Luftkrieg 44/45?

Starke Dezimierung der angloamerikanischen Bomberströme durch
ME 262? Englische Besatzungen mit Waffengewalt in die Maschinen
getrieben? Hiroshima-Bombe durch Know-how aus Thüringen?

Sind das zeitgenössische Propagana-Berichte? Von Goebbels? Das alles
geht an der damaligen Realität und den dokumentierten Fakten so vorbei,
daß dieses Märchen nicht weiter kommentiert werden muß. Große ME
262-Erfolge gegen Bomberströme? Argerliche Nadelstiche, mehr nicht.

Spätestens mit dem Kriegseintritt der USA und den gigantischen
Resourcen war da nichts, aber auch gar nichts mehr umzudrehen.
Das alles ist durch seriöse Historiker auch längst aufgearbeitet
und tausendfach objektiv belegt worden

Wunderwaffen? Für Leute, die an Wunder glauben! (Nomen est omen)

Pirat

Geändert von Pirat (04.09.2002 um 15:46 Uhr).
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Alt 04.09.2002, 14:34   #4
CoinHunter
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@Pirat

Du solltest die Beiträge richtig lesen und die Smilies beachten bevor Du hier "Unsinn und Schwachsinn" postest.

Gruß CoinHunter
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Alt 04.09.2002, 15:21   #5
Pirat
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RICHTIG LESEN!

@CoinHunter: Ich gebe obiges "Kompliment" zurück - bitte auch richtig lesen. Dein Beitrag war gar nicht gemeint, sondern der Folgebeitrag (dort gibt es übrigens auch keine Smilies). Die Ironie in Deinem Beitrag war durchaus prima erkennbar. Ich oponiere gegen den Wunderglauben an Wunderwaffen - und da liegen wir m.E. auf einer Linie, oder?

Pirat
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Alt 04.09.2002, 15:36   #6
CoinHunter
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@Pirat

So sehe ich das auch. Aber Don Corleone hat schon Smilies in seinem Beitrag und ich denke auch er hat das ironisch gemeint. Besonders mit der "thüringischen Atombombe. Oder hast Du das anders verstanden? Ich möchte ausserdem die Beiträge anderer Forumsmitglieder nur nicht mit Unsinn und Schwachsinn betiteln, auch wenn ich diese Ausdrücke in meinem Beitrag benutzt habe. Das bezieht sich aber auf verschieden Links die weiter oben angegeben sind.

Trotzdem nichts für Ungut
Gruß CoinHunter

@Pirat: Schön von Dir dass Du Schwachsinn in Wundersinn geändert hast.

Geändert von CoinHunter (04.09.2002 um 15:44 Uhr).
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Alt 04.09.2002, 15:59   #7
DAff
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Sorry, da hab ich jetzt im falschen Thread gepostet.:


DAff

Geändert von DAff (05.09.2002 um 13:43 Uhr).
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Alt 04.09.2002, 16:00   #8
SUGGA
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Moin,

wundersames muß ich lesen.

Me262 als ärgerlicher Nadelstich.
Nein! Und ich mach keine Propaganda. Die Amis hatten schon Respekt vor den dt.- Strahljägern. Das ist Fakt. Denn egal welches alliierten Modell man dagegen stellt - die Me war besser. Nein, .... nicht so. Aber ausgereifter und unberechenbarer.
Ich will das nicht weiter ausführen - nur mal anmerken.

Die angeblichen wunderwaffen hatten wohl eher symbolischen charakter. Eine V2 hätte in London mehr psychischen Terror ausgelöst, als jeder konventionelle Angriff.
V1 ... öhm ... die konnte man ja wohl einfach abschießen.

A-Bombe ... nein - ich stehe immernoch auf dem Standpunkt - die Amis hatten bis zur Kapitulation der Deutschen kein funktionsfähiges Exemplar. Somit hätten sie viel werfen wollen, aber nix werfen können. (man bedenke die differenz an bombenfähigen Uran).

@Pirat: Mit Deinen Resourcen hast Du ja recht. Aber es war eben ein Masse gegen Know-How Krieg. Zumindest zu anfang.
In allen Bereichen. Die U-Waffe leif bis 1944 regelmäßig N.Y. an. Lastenuboote - das ist z.b. Fakt. Nur die Mais haben das nie mitbekommen. Ein dt. Zerstörere war eben maximal 10 Jahre alt und nicht wie 3/4 des alliierten MAterial saus dem 1. WK.
Gleiches gilt für alle Waffengattungen. Der shermann Panzer an sich war ein Ungetüm - schwerfällig - ABER BILLIG und zu tausenden verfügbar. Wohingegen der Königtiger (später ja fast Leo1) eben nur in geringen stückzahlen produziert werden konnte.

Insofern ist jede Debatte über eine dt. Überlegenheit aufgrund der M;Asse an alliertem Material sinnlos und einfach beantwortbar. Es mußte schief gehen.
Und wer den WK1 kennt - hätte sich das 1939 an 3 findern abzählen können.
Aber ... er war ja nur Gefreiter und seine Militärberater allesamt "unfähig". sieht man ja an Rommel - ne;-)))))

So!
Nennt mich einen Demagogen doer wie auch immer. aber die technischen Leistungen waren schon bemerkenswert. Oder gäbe es sonst so viele Menschen, die sich 70 Jahre danach noch nen Kopf drüber machen und das täglich.

SUGGA
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Errare humanum est!
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Alt 04.09.2002, 16:30   #9
CoinHunter
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@SUGGA

Selbstverständlich hatten die Amis einen Mordsrespekt vor der Me 262. Trotzdem waren es nicht mehr als Nadelstiche was man den alliierten damit versetzen konnte, weil viel zu geringe Reichweite, zu geringe Stückzahl, keine ausgebildeten Piloten(mehr) und eben Spritmangel! Aber es war auch nicht nur Masse was speziell die Amis (und nur die haben den WK II gewonnen) den Nazis entgegen zu setzen hatten. Ich selbst habe meinen Wehrdienst als Feuerleiter ab 1972 bei der Bundesmarine abgeleistet und bin auf einem Zerstörer der Fletcherklasse (amerikanisch!) gefahren, der 1942 vom Stapel gelaufen ist. Bis zum Früjahr ´45 waren bereits über 100 von insgesamt 175 Stück vom Stapel gelaufen. Dieser Typ verfügte damals bereits über ein hochmodernes, radargestütztes Feuerleitsystem mit Kreiselstabilisierung und mechanischem Rechner. Immerhin konnten die Rechner Flugzeuge bis 900 Knoten tracen und auch abschiessen. Seht euch mal alte Filme von der Schlacht vor Okinawa an. Die Fletcherklasse war dabei der hauptsächlich eingesetzte Schiffstyp. Die haben die Japse reihenweiße vom Himmel geholt und in die Bach geschmissen. :engel Auch die Sonarabwehr war bereits auf einem hohen technischen Niveau, wovon die Deutschen (Nazis) nur träumen konnten. Die Fletcher liefen damals bereits 36 Knoten und mit Überhitzern kurzzeitig sogar 42. Für alle die es nicht wissen : 36 Knoten sind ungefähr 58 km/h! Also nicht nur die Masse war es, sondern die bessere Technologie in Massen die den Amis letztendlich zum Sieg über die Achsenmächte verholfen hat. Auch wenn es deutsche Entwicklungen gab die den amerikanischen ebenbürtig waren so waren es doch unausgereifte und für die eigenen Soldaten gefährliche Entwicklungen (siehe Natter!)


Gruß CoinHunter
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Alt 04.09.2002, 16:55   #10
Pirat
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ich sag es jetzt mal so:

Klar waren die Wehrtechnologien bei den Deutschen auf einem sehr hohen Niveau, das wird auch keiner ernsthaft bestreiten; die Nation war bis Ende der 30er Jahre u.a. weltweit führend in den physikalischen Wissenschaften, bis durch Nazi-Terror viele der besten Köpfe flüchten mußten (und es gab noch immer zahlreiche brillante Forscher und Techniker).

Klar zählten die Flugzeugkonstrukteure, Raketeningenieure, Ballistiker, Panzerentwickler, Aerodynamiker zur absoluten Forschungselite. Nur: Das alles steht auf einem ganz anderen Blatt und hatte schon ab 1942/43 keine großen Auswirkungen mehr auf die strategischen Abläufe im 2.WK.

Fakt ist: Die Ideen und Entwicklungen waren State of the Art, aber an den Umsetzungen ist es meistens gescheitert (Das schreibt Ihr ja auch in eueren Beiträgen). Man muß die katastrophalen Fehler der Nazis gar nicht groß aufzählen - von der Jabo-ME 262 über den grotesken Panzer Maus bis hin zu der z.T. völlig falsch engeschätzen Funkmeßtechnologie (Würzburg etc.) gibt es da eine lange lange Liste der katastrophalen Fehlentscheidungen.

Könnte man folgendes Zeugnis schreiben:
Technologisches Können: 1
Kreativität und Engineering: 1
Strategie: 6
Materialwirtschaft: 6

Falls ich DC´s Ironie nicht richtig gewichtet haben sollte: Sorry. Die Kommentare waren eh den Aussagen zugeordnet und auf keinen Fall persönlich gemeint. Außerdem weiß ich, daß DC sehr auf die 262 steht. Das ist ja auch ein absoluter Meilenstein (auch in der Formgebung!!!).

Friedliche Grüße
Pirat
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