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Alt 28.06.2011, 17:24   #1
kiro9
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Rätselhafter Flugzeugfund

http://www.lr-online.de/regionen/for...rt1052,3399596
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Alt 28.06.2011, 17:30   #2
kiro9
Themenstarter
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Registriert seit: Mar 2010
Ort: franken
Beiträge: 322

Hab das heut durch Zufall in der "Lausitzer Rundschau" gefunden,eventuell findet es ja Jemand lesenswert.
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Alt 28.06.2011, 18:06   #3
Das Hemmert
Heerführer

 
Registriert seit: Feb 2008
Ort: 12345
Beiträge: 3,124

Danke für den Link, ist sehr interessant!
Nur der Flugzeugexperte hat keine Ahnung:

„So ein Flugzeug hat eigentlich nichts an der Front zu suchen“, erklärt der Flugzeugexperte. Denn die PO-2 sei sehr leicht und langsam gewesen

Jeder deutsche Landser kannte die P2 auch als so genannte "Nähmaschine".

http://www.google.de/url?sa=t&source...sATtAiJTrmKhOQ

Grüße
Das Hemmert
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Alt 28.06.2011, 18:34   #4
Koester
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Mein Opa hat hatte u. a. auch von Doppeldeckern in Russland erzählt, die vornehmlich in der Dämmerung über der eigenen Stellung auftauchten und gelegentlich auch ein paar Bomben warfen, von ihm aber mit "Nachtwächter" betitelt. Vermutlich waren das ebenfalls P2.

Interessanter Link, danke.
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Alt 28.06.2011, 21:11   #5
aquila
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Also, wenn man einen Motor gefunden hat, und dazu noch weitere Teile eines Flugzeuges, deutet das eindeutig darauf hin, das Pilot/in entweder überlebt hat oder nicht.

Da muss der Heisenberg nicht extra mit seiner blöden Unschärfetheorie ankommen.

LG Aquila
__________________
Ich sehe verwirrte Menschen.
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Alt 29.06.2011, 18:09   #6
Odenwälder Bub
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"Ausgewießener Experte" soso, würde mich mal interessieren woher diese Erkenntnis stammt.Ein ausgewiesener Experte besitzt WENIGSTENS Dokumente über entsprechende WK2 Verluste, die er zu Rate ziehen könnte ohne dass er derart im Nebel herumstochern muss, was Pilot bzw. dessen Schicksal etc. angeht. Oder zumindest kennt ein ausgewießener Experte die richtigen Leute die zu fast jedem Verlust etwas parat haben.
__________________
Von Backbord nach Steuerbord, ob Lee oder Luv, es krachen die Planken und nur ein einziger Ruf:
PIRATEN,PIRATEN, wo kommen die bloß her?
PIRATEN,PIRATEN,die gehörn doch raus aufs Meer!

Geändert von Odenwälder Bub (29.06.2011 um 18:11 Uhr).
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Alt 29.06.2011, 23:23   #7
mistermethan
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Beiträge: 2,960

gübelgrins...

"Experten" gibt es bei der heutigen Presse sehr, sehr viele... Anscheinend teilweise direkt von der Arbeitsamtschlange rekrutiert, siehe naher Osten, Griechenland, Mineralölwirtschaft etc...
Man muß da nichts drauf geben, die Blödzeitung kann nicht mal Autos auseinanderhalten bei ner simplen Unfallberichterstattung, habs leider nicht kopiert...
Man muß wohl, insbesondere im Falle dieses Absturzes, eher selber aktiv werden. Dieser Flugzeugtyp sollte eigentlich jedem Ostfrontlandser noch in Erinnerung sein, so er noch unter uns weilt...

Marco
__________________
Klar das Auge, stark die Hand, treu dir selbst, dem Vaterland, lieber brechen als sich schmiegen, so muß Recht und Rechtes siegen.

Adolf Pichler
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Alt 02.07.2011, 19:20   #8
Husar
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Beiträge: 754

Kann auch ein Nachkriegsverlust sein, denn die U-2 wurde auch zur Bekämpfung von Forstschädlingen (Borkenkäfer u.a.) mit einem im Rumpf eingebauten Zerstäuber eingesetzt!!! (Im Web müßten irgendwo Fotos darüber sein, zumal ein bekannter ehemaliger Angehöriger des JG 5 und Nachkriegsluftfahrtautor mit so einer Kiste mitfliegen durfte!
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Alt 06.10.2011, 07:27   #9
kiro9
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Ort: franken
Beiträge: 322

Das stand heut 6.10.2011 in der Lausitzer Rundschau-damit ist das Rätsel des Flugzeugwracks wohl gelöst :
Forst Überraschende Wende im Rätsel um im Juni entdeckte Reste des 1945 bei Forst abgestürzten Weltkriegsflugzeuges. Ein ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger war dem Flieger schon länger auf der Spur. Er sagt: Wahrscheinlich ist es kein russisches Flugzeug, sondern ein amerikanisches, das an der Bombardierung von Cottbus im Februar 1945 beteiligt war.

Als „wirklich bedeutenden Fund, der weitere Mosaiksteinchen der Geschichte in den letzten Kriegstagen liefert“, bezeichnet Christoph Malcherowitz den Fund der Maschinenteile bei Forst. Er ist nicht der Einzige, der sich mit der Absturzstelle beschäftigt hat. Bereits im Juni hatte Thomas Bußmann vom Cottbuser Flugplatzmuseum Theorien zu der Geschichte des Flugzeuges aufgestellt. Doch beide Geschichtsforscher wussten nichts voneinander und kamen zu unterschiedlichen Schlüssen. Während Bußmann von einem russischen Schulungsflugzeug ausging, scheint nach langen Recherchen für Malcherowitz nun klar: „Bei den Flugzeugteilen handelt es sich um Reste eines amerikanischen B-17-Bombers.“ Wahrscheinlich sei das Flugzeug an der Bombardierung von Cottbus im Februar 1945 beteiligt gewesen.

Malcherowitz war durch die Befragung von Zeitzeugen auf die Spur der Maschine gekommen. So hatte ein Mann dem ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger und Vorsitzenden des historischen Vereins zu Peitz bei Recherchen zur jüngeren Geschichte von einem amerikanischen Bomber erzählt, der im Notabwurf Bomben über den Peitzer Teichen fallengelassen hatte. „Ein zweiter Zeitzeuge berichtete von einem Flugzeug mit brennenden Motoren“, so Malcherowitz. Mit Hilfe von moderner Messtechnik wie GPS konnte er nun in mühevoller Kleinarbeit eine Richtung ausrechnen, die das Flugzeug genommen haben musste. „Wir fanden letztlich zwei Einschlagslöcher.“ Das größere sei bis zu drei Meter tief und 50 Meter im Durchmesser gewesen. Zeitgleich war jedoch auch Thomas Bußmann auf die Spur der Flugzeugüberreste gekommen und hatte den von Malcherowitz entdeckten Sternmotor zunächst geborgen.

Inzwischen haben die beiden Geschichtsforscher jedoch Kontakt aufgenommen und alle nötigen Schritte eingeleitet. „Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege ist informiert und der Fund ist ebenfalls amerikanischen Behörden gemeldet worden“, erläutert der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger. Denn per Vertrag ist der Umgang mit den Überresten amerikanischer Kriegstechnik geregelt. Sie bleiben laut Malcherowitz im Besitz der USA. Von den deutschen Behörden werde der Motor nun eingelagert und gesichert.

Dennoch freut sich der Peitzer Geschichtsforscher sehr über den Fund. „Egal was am Ende mit dem Motor passiert. Wir haben ein weiteres Mosaiksteinchen, um Teile der wenig dokumentierten Ereignisse der letzten Kriegstage zusammenzusetzen“, erklärt Malcherowitz seine Intention. Die gelte es der Nachwelt zu erhalten, bevor Zeitzeugen und Dokumente nicht mehr zu finden sind.


Zum Thema:

Zum ThemaNach aktuellen Recherchen von Christoph Malcherowitz handelt es sich bei dem bei Forst gefundenen Flugzeug um eine amerikanische B 17. Der Bomber könnte an den Luftangriffen auf Cottbus im Februar 1945 beteiligt gewesen. Der neunzylindrige Sternmotor deutet auf diesen Flugzeugtyp hin. Der Geschichtsforscher ist an Berichten von Zeitzeugen im Zusammenhang mit dem Flugzeug interessiert. Am 21. Oktober um 19 Uhr hält Malcherowitz in der Peitzer Amtsbibliothek einen Vortrag, bei dem er auf den Fund bei Forst eingehen wil

http://www.lr-online.de/regionen/for...rt1052,3518982
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